Fehler

26.April 2012… hab mal nachgedacht:
das beste was mir passiert ist
waren meine Fehler:
peinliche Fettnäpfe,
unangenehme Situationen
die meine Enge,
meine Bosheit
und Niedrigkeit
plötzlich deutlich sichtbar machten.

Da war ich unsicher
elends ratlos
auf freiem Feld ohne Versteck
wie ne Schidkröte ohne Panzer
zu Recht alleine mit mir

und ganz nahe an großer Liebe
von Gott!

Anders sehen


Als ich etwas länger auf das letzte Bild gesehen habe
welches ich unter „wilder und freier malen “ kommentiert hatte, (hier weiter unten im blog)
dachte ich mir:
das ist noch lange nicht frei.
Es ist schön, aber ich klebe noch am Tisch.
Die Schwerkraft bestimmt darüber wie ich Sachen sehe
und zwar ziemlich so wie ich sie immer schon gesehen habe.
Es beschreibt eher den Versuch sich loszureißen.

So kann man aber  nichts Neues entdecken, denke ich.
Also schaue ich mir das ganze mal ohne Schwerkraft an …

Der dreiarmige Leuchter steht fest und leuchtet hell:
Gott ändert sich nicht,
aber er denkt nicht nur mit Schwerkaft.
Nur ein Bisschen denken wir er,
und schon ahnt man Neues.
I like it!

21.April 2012
Holzbeizen + Ölkreiden 155cm x 110cm

Wilder und freier malen


Es ist immer das gleiche:
Wenn man selten malt
bekommt man Herzrasen, wenn man endlich Zeit hat
die langdurchdachte Inspiration aus ihrer Heimat auf diese Erde zu malen.

Dann ist man zu brav
oder sag ich lieber:
Dann bin ich zu brav,
zu konrtolliert,
ich klebe noch an dem was ich hier sehe.
Nach dem ersten Bild merke ich das, und es nervt
es lässt mir keine Ruhe:
wilder, freier, dem Inneren näher
riskanter, der Fantasie und der Vision treuer

So kommt mir diese 2. Version vom Tisch der Zeit vor.

Im Video erkläre ich das ein wenig, mitten im Bild….

 

 

 

Action und Natur

27.Dezember2011

Ich war im Dezember in einem ausverkauften Filmabend
über die neuesten Naturabenteuer(er).
Es war ein stripteese der Eroberer.
Da entkleiden die Helden , gespickt mit Kameras, ihre Seele
und reissen dabei den Zauber mit von den Bergen.
Wie auf einem mit Helikoptern gefesselten Riesen
balzen sie ihren Siegestanz,
trampeln auf seiner Würde
um ihn als Poduim für das Ego zu misbrauchen.

Wer verneigt sich vor der Natur?
Wer bringt Ehrfurcht zurück und hält sich klein?
Wer kann ein Geheimnis bewahren
und wessen Reichtum liegt nicht in der eigenen Ehre?

Es gibt das Liebesgeflüster
zwischen der Schönheit der Erde und dem Abenteurer,
die heiligen Momente und Orte mit Glanz
die ihren Wert im Geheimnis haben
und nicht im Eintrittsgeld der Städte.