Die Menschen der Erde


Oktober 2013

Die Schöpfung baut mit aller Kraft am Leben
und genauso stark nagt die Erosion im schwachen Willen.

Deshalb bröckelt die Erde der Menschen
und es ist viel Arbeit sie aufzuhalten.

Wir hängen am Staub
aus dem wir genommen sind

und am Leben
das uns eingehaucht ist.

Wie als könnten wir das verlieren
was uns eh nur geschenkt ist.

Mann und Frau der Erde

Laecheln

September 2013

Die Frau der Erde ist schön,
aber ihre Aufgabe zehrt an ihrem Glanz:
Es schmerzt Kinder zu kriegen und in der Seele zu sorgen.
Trotzdem ist ein Licht in ihrem Lächeln.

Der Mann ist stark auf der Erde,
aber die Arbeit drückt auf seine Schultern:
Für brüchigen Erfolg,
muss er Kraft gegen Dornen und Disteln stemmen.
Trotzdem glänzt der Schweiß im Licht
auf dem Angesicht des arbeitenden Mannes.

Löcher in dieser Welt


Juni 2013
An manchen Stellen ist diese Welt dünn,
man weiss nicht wann und weiß nicht wo.
Dann sieht man durch auf die andere Seite in den Himmel.
Seine Klarheit lässt selbst unseren schönsten Sommertag
wie die Nacht erscheinen
und einen glänzenden Morgen von hier, wie dichten Nebel.

(Dieses Bild habe ich aus Teilen meiner neuen Gemälde zusammengesetzt, einfach weil ich die Farben so liebe.)

Die letzte Treppe

10.Juni2013

Wann man sie wohl betreten wird, die letzte Treppe, und  wie lang und wie steil wird sie wohl sein? Es ist ein weiter Weg zu dieser Adresse, die jeder erreicht, obwohl man Glück braucht sie zu finden. Den Einen ist sie dunkel und fremd, den Anderen das vertraute Licht. Während der Körper und die Seele an der Erde kleben, zieht hier alles nach oben. Sie zu begehen wird sein wie als laufe man den Berg des Lebens auf der anderen Seite hinunter, auf der Seite wo Flüsse zum Himmel fliessen.
Diese Bild habe ich so groß ich konnte  gemalt  ( 160cm x 110cm), und das ist noch viel zu klein, weil die Maße dem Tag von dem es handelt nicht entsprechen.

Der Geist und die Dunkelheit

10. Dezember 2012

Wenn es hell ist
sehe ich Alles,
Meine Worte sind groß
und es kondensiert meine Zuversicht am Firmament.

So reite ich über das weite Land
und mein Pferd bringt mich immer nach Hause zurück.

Dann wird es dunkel
und ich sehe Nichts,
es regnet aus dem Himmel.
Selbst mein Pferd steht  ratlos im Nebel
und findet keinen Weg zurück.
Zu Hause ist eine Erinnerung die kaum noch wärmt.

Augen die ich nicht sehe
sehen mich.
Eine Stimme die ich nicht höre
hört mich.
Ich stehe in der Dunkelheit
und bin erkannt.
Gott schleicht im Finstern
und macht mir das Gegenteil von Angst.

Dann dämmert mir,
dass der helle Tag kein zu Hause war
und die dunkle Stunde nicht das Ende
sondern beides ist der lange Weg

zur letzten Treppe.