Die Helden der Zukunft

14.2.2014
Aus Sorge um die (inneren verkümmernden)Schätze der Menschen, kommt mir das hier:
die Helden der Zukunft
werden Menschen in die Augen sehen können.
Ihre Worte werden „Like“ weit übertreffen
und Brücken über Abgründe spannen.
Ihr Mut wird Freunde aus den Nächsten machen
die so nahe sind,
dass sie beim Ausstrecken der Arme
die Berührung an den Händen spüren.
Sie werden tausende Möglichkeiten besiegen
und auch hunderte kleiner Geräte
die sich zwischen sie zu klemmen suchen
um sich in ihre Aufmerksamkeit zu bohren
und um ihnen mit ihrem fahlen rechteckigen Licht
die Augen aus den Gesichtern zu saugen.
Ihre Waffe ist die Unterbrechung.
damit werden sie Schneisen von Pausen
in Wälder von Information schlagen,
so dass Licht auf sie fällt,
weil sie im Freien stehen.
Ihre Blicke sehen tief in leere Seelen,
die vollgestopft von langem Lärm und kurzen Nachrichten,
den letzten Rest des Eigenen auf ihrem Boden erdrücken.
Aber die Freiheit kann sie beleben
weil sich die Helden der Zukunft
ihre Schätze nicht stehlen lassen.
Sie kämpfen um ihr Leben und gewinnen!

Jäger der toten Werke und Kunstflüsterer

Kunstfluesterer-web

Oktober 2013

Was ich gerade so über die Kunst denke:

Erschaffen macht mich glücklich
die Zeit scheint zu kurz für die Ideen,
der Körper zu schwach
und die Realität zu hart

um mit Geduld die Werke zu empfangen
die ihre Zeit brauchen
um durch den engen Geist eines Menschen auf die Erde zu kommen.

Erschaffen belebt wie ein Rausch,
und frustriert wie ein Fußtritt.
Disziplin ist das Richtige, aber nur für diese Seite
denn das Werk kommt von der Anderen
und trägt die Freiheit und Vollendung in sich.

Hier kann es nur verlieren
und manchmal scheint der Künstler eher ein Jäger und Wilderer zu sein,
als ein Naturschützer.
Der Eine freut sich am Tod
der Andere am Leben.
Der Eine hängt ein ausgestopftes Tier an seine Wand,
der Andere weiß es lebt irgendwo da draußen.

Vieleicht sollte man die Werke dort lassen,
sie beobachten und füttern,
bis sie zahm zu einem kommen.
Dann sind sie keine Trophäen, sondern ein Teil des Lebens.
Dann bin ich „Kunstflüsterer“.

Dann zeige ich keine Werke, sondern sie werden bei mir gesehen.
Das Bild lebt dann frei, hier und dort.
Es ist.
Kunst.