Das Ostern der Menschen – die neue Welt in unserer Welt

StaubderWelt-web

„Frohe Ostern!“ – und es ist ein Geheimnis.
Es geht um eine Welt ohne Tod in unserer Welt voller Tod.
Herausgehoben zu sein
und unausweichlich mitten drinnen.
Angst, und doch keine Furcht.
Tod, und doch kein Ende des Lebens.

Dieses Bild habe ich vor vielen Jahren gemalt,
als es bei uns noch nicht überall mittendrinnen Terroranschläge gab.
Ich habe an dieses Bild gedacht – mir scheint es passt.

 

Die dunkle Stunde (Karfreitag der Menschen)

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Wer kennt das nicht: ratlos (kniet) man da, es ist nicht „alles vollbracht“,
sondern es scheint alles verloren. Solche Zeiten vergisst man nicht,
selbst wenn man es wollte. Manchmal will man sie auch erinnern,
weil ihr Schmerz die andere Welt gezeigt hat.
In einer meiner dunklen Stunden wurde es plötzlich sehr eng …
der Flur war voller Engel  – „eng unter Engeln“ habe ich das Bild genannt
… schade, dass ich sie nicht sehen konnte,
aber innen leuchtet schon die Hoffnung.
Mit einer Weihnacht-Lichterkette,
einer Säge und ein paar Leisten wurde das mein erstes leuchtendes Original.
Perfekt für einen dunken Flur.
So hell ist es in den Terrortagen auch nicht gerade um uns her.
Der Wunsch nach Frieden ist bei den Menschen archaisch:
Wir hoffen, wir schreiben, wir singen, wir malen …
Auf Ostern!

Meine TV-Sendung 2015 zur Kunst und dem Leben

Mischko-ERF-Studio

2015 wurde ich zum 3. Mal zum TV Sender ERF eingeladen um über mein Leben und die Kunst zu sprechen.
Ich fand die Atmosphäre sehr angenehm und offen.
Wer möchte kann sich hier 25 Minuten meine neuen Gedanken zur Kunst anhören und ansehen: Hier sehen
Freu mich wenn es Euch inspiriert!

Das System der Systeme

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Seit 10 Jahren denke ich über dieses Thema nach,
hier versuche ich die Essenz der Gedanken
zu beschreiben und zu bemalen:

Was Erleuchtung war
ist zur Verblendung geworden
Was einmal gelebt hat,
wird als tote Hülle
auf religiösen Prozessionen weitergetragen,
beworben von Hochglanzflyern
voller Worte glühender Liebe
die dann eiskalt die Zähne fletscht
wenn dem System nicht gehuldigt wird.
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Das System ist wie ein Trichter:
je tiefer drinnen desdo enger.
Es wirbt mit Freiheit
hat aber für sie keinen Platz.
Es beginnt mit liebevoller „Familie“
und verkommt zum Wachpersonal steiler Hyrarchien.
Es redet von Weite und Tiefe,
Weit und tief ist dann nur der Abgrund
von verleugneter Angst und Unglück.
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Mit dem Druck der Ewigkeit wird
beschönigt und verdrängt
ausgegrenzt und ausgebrannt.
Um jeden Preis versucht das System sich selber zu erhalten.
Dabei erlöscht es was anzünden will,
verhindert was es bewirken sollte.
Ladet verzweifelt Menschen ein
und verscheucht zugleich deren Seele.

Es ist sein eigenes Ende.
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Was bleibt ist Glaube, Liebe und Hoffnung
diese drei passen in kein System.

Am wenigsten die Liebe: sie ist zu groß!

Hymne der Negativisten

Michael Willfort des Foto.

Heute bin ich um 5:30 aufgewacht und habe
die Hymne der NEGATIVISTEN geschrieben:

Sie stellen die negativen Erlebnisse und Gefühle
in die Vitrinen ihrer Lebensfußgängerzonen,
statt sie in der Hintergasse der Mülltonne zu übergeben.
In ihren armseligen Prunkstädten
kann man nur Abfall essen:
das Bisschen Positive was sie auch noch verwerfen.
Den meisten von ihnen geht sogar die Sonne täglich unter,
– wahrscheinlich weil sie im Westen leben.
Komischerweise würden 90% aller Menschen
auf der Stelle mit ihnen tauschen
– weil sie Alle fast Alles haben!

Das Bild kann man drehen 🙂  je nachdem wie man leben will.

Das Ende von Schwarz – Weiß

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… ich denke:

Als Kind wusste ich Nichts.
Als Teeny hatte ich keine Ahnung und
als junger Erwachsener kannte ich nur schwarz weiß.

So war ich viele Jahre ein Klugsch……

dabei wusste ich immer weniger.
Dann war ich verunsichert
jetzt dämmert mir eine Ahnung,

morgen will ich es
Weisheit nennen
können.

Alles Mögliche

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Wir schaffen es zunehmend Allen Alles möglich zu machen.
Es wird sogar bezahlbar und alles Mögliche rückt Allen immer näher.
Jedes Handy fotografiert, filmt, schreibt, spielt.
Jeder taucht, bungy-springt, Tandemfliegt, Sandbuggy-fährt,
Jeder alles, schnell, sofort immer, alles ein Bisschen und weiter zum nächsten Alles erleben.
Sind wir Alle auf Dauer für Alles gemacht?
Also ich genieße es wenn der Internetanschluss kaputtgeht und die Telecom es 3 Tage nicht schafft den zu reparieren
und wenn man am Sonntag in der Stadt Nichts kaufen kann! und wenn Alles mal anhält.

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Ich gebe zu: ein stressiges Bild
eher eine Aussage  als ein Gemälde
etwas sehr plakativ …