Das Jubiläum der Hilfe

Vor 10 Jahren war ich verzweifelt
und es ging uns schlecht.
Ich bat Gott uns aus dem Sumpf zu helfen
und uns woanders neu anfangen zu lassen.

Da halfen uns Engel.
Sie hatten keine Flügel
sondern Zeit, Hände und Verstand.
Dazu Namen wie von Menschen:

Danke Elke und Friedhelm
sie hatten viele Abende Zeit
uns zuzuhören.

Danke Friedemann
er lud plötzlich eigenhändig
2 Busse voll Umzugskartons
vor unsrer Wohnung ab.

Danke Markus
der mir mit genialen Ideen
die interessanteste und fascinierenste Arbeit besorgt hat,
die in dieser Zeit zu mir passt,
und mit messerscharfem Verstand half
ihr Gelingen zu ermöglichen.

Danke meinem Gott
für den ALLES
KEIN Problem ist!

Der verborgene Engel

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Ich habe ein Buch in das ich alles schreibe und male was mir kommt.
Da habe ich diesen Engel gemalt, der sein Gesicht mit dem Flügel verbirgt.
Er geht mir nach
und ich male
um zu verstehen ….
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und will ihn am liebsten an Orten sehen,
wo ich irgendwann mal war (meine Fotos):
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Schöne Trostlosigkeit?

Sketch department store web

Vor einiger Zeit

habe ich in den Plattenbauten vonErfurt gemalt

 

Diese Skizze entstand in einem Einkaufszentrum
und sie geht mir nach:

 
Was machen die Städte mit den Menschen? …
Wie trübe müssen manche Leute leben? …
 
Dann dachte ich an meine Freunde,
d
ie allen Komfort aufgeben
um dort unter ihnen zu leben.
 

Das bringt Farbe in die Lage
es muss Liebe sein!

 

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Die dunkle Stunde (Karfreitag der Menschen)

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Wer kennt das nicht: ratlos (kniet) man da, es ist nicht „alles vollbracht“,
sondern es scheint alles verloren. Solche Zeiten vergisst man nicht,
selbst wenn man es wollte. Manchmal will man sie auch erinnern,
weil ihr Schmerz die andere Welt gezeigt hat.
In einer meiner dunklen Stunden wurde es plötzlich sehr eng …
der Flur war voller Engel  – „eng unter Engeln“ habe ich das Bild genannt
… schade, dass ich sie nicht sehen konnte,
aber innen leuchtet schon die Hoffnung.
Mit einer Weihnacht-Lichterkette,
einer Säge und ein paar Leisten wurde das mein erstes leuchtendes Original.
Perfekt für einen dunken Flur.
So hell ist es in den Terrortagen auch nicht gerade um uns her.
Der Wunsch nach Frieden ist bei den Menschen archaisch:
Wir hoffen, wir schreiben, wir singen, wir malen …
Auf Ostern!