Es macht keinen Sinn
sich mit dem Himmel zu befassen,
wenn man die Erde nicht berührt.
Lebt man auf ihr,
ist es sehr sinnnvoll
in den Himmel zu schauen.
5.Januar 2011
…der Sechser im großen Lotto:
Das Leben ist so komplex,
der Aufbau so genial und
die Wahrscheinlichkeit ein Zufall zu sein
ist so gering wie 1/unendlich,
also NULL.
– bei EINER Ziehung!
Wir leben aber in einem unendlich großen Raum,
mit unendlicher Zeit,
unendlichen Möglichkeiten
und unendlich vielen Ziehungen.
Somit ist die Wahrscheinlichkeit
für dieses Leben ein Zufall zu sein:
unendlich x 1/unendlich = EINS!
Wem das Ursüppchen nicht schmeckt,
wer jetzt Angst hat um seinen Gott
und den Sieg der bösen Evolution vermutet,
der beachte,
dass alle Zutaten
und das ganze Material
aus dem Nichts geschaffen wurden,
sonst gäbe es nichtmal
EINEN
armen
kleinen
Zufall.
12.September 2010
Eigentlich freuen sie sich an der Macht
sogar den Ball auf dem sie leben
zerstören oder retten zu können.
Wie Kinder, denen man das Klugsch…..n
am Hinterkopf ansieht,
sind sie mit ihren kurzen Hosen
auf dem besten Weg zu dem Tag
an dem sie sich umdrehen,
aufschauen,
und die Ohren anlegen werden.
30.August 2010.
meine Gedanken zur Kunst:
Sie ist die Sprache des Geistes
die man mit den Augen hört,
der Ausdruck des Inneren,
dessen Worte keine Schrift kennen.
Sie zu üben ist wie das Ringen mit dem Unsichtbaren
der, wenn man ihn auf seine Seite gebracht hat
immer vom Verlust seiner Heimat gezeichnet ist.
Das Werk trägt noch den Glanz des Höheren,
aber nur auf seiner vergänglichen Schale.
Es verliert eine Dimension,
gleich einem ausgestopftem Tier:
so schön es auch aussieht,
es hat kein Leben mehr,
es ist aus seiner Welt gerissen
und bringt den Betrachter nur in Gedanken
nach Afrika,
wo es geschmeidig durch die Steppe streicht.
So sind die Kunstwerke,
Standbilder vom großen Film.
Sie geben die Ahnung von der großen Freiheit wider,
sind aber nur ein Foto von der anderen Welt.
Geht es der Musik besser?
Ihr Fluss verspricht mehr Leben.
Er hört aber immer irgendwann auf
und hinterlässt den Durst auf die Ewigkeit.
Man darf dem Himmel keine Werke entreißen.
Sie müssen geboren werden,
damit sie hier leben können.
Solche Bilder zu malen ist so aufregend wie eine Geburt,
bei der man als hilfloser Vater dabeisteht und denkt:
Die Zeugung war himmlisch-
die Geburt ist irdisch.