Das zweite Leben meiner Originale

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Wenn Bilder leuchten, dann strahlen sie eine andere Seite von sich aus.

Das ist faszinierend bei diesem 2. leuchtenden Originalgemälde:
Ich habe das mit Holzbeizen und Ölkreiden
auf dickem Aquarellpapier gemalte Bild „die letzte Treppe“
vor einen Leuchtkasten gebaut.

Was tagsüber durch das normale Licht nicht zu sehen ist,
kommt dann abends, wenn es im gemütlich beleuchteten Raum hängt,
wortwörtlich „ans Licht“:
es sind die ins Papier gedrückten Muster und Linien
die ganz deutlich werden und dem Bild sein zweites Leben schenken.

Dass meine Originale so aussehen könnten hätte ich nicht gedacht,
ich bin begeistert!

Wer das sehen will besuche mich im Atelier! 😉

 

Die dunkle Stunde (Karfreitag der Menschen)

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Wer kennt das nicht: ratlos (kniet) man da, es ist nicht „alles vollbracht“,
sondern es scheint alles verloren. Solche Zeiten vergisst man nicht,
selbst wenn man es wollte. Manchmal will man sie auch erinnern,
weil ihr Schmerz die andere Welt gezeigt hat.
In einer meiner dunklen Stunden wurde es plötzlich sehr eng …
der Flur war voller Engel  – „eng unter Engeln“ habe ich das Bild genannt
… schade, dass ich sie nicht sehen konnte,
aber innen leuchtet schon die Hoffnung.
Mit einer Weihnacht-Lichterkette,
einer Säge und ein paar Leisten wurde das mein erstes leuchtendes Original.
Perfekt für einen dunken Flur.
So hell ist es in den Terrortagen auch nicht gerade um uns her.
Der Wunsch nach Frieden ist bei den Menschen archaisch:
Wir hoffen, wir schreiben, wir singen, wir malen …
Auf Ostern!