Bilder ohne Zeit

14.Juli 2011

Mein Kopf ist voller Ideen,
lauter Skizzen die nicht vollendet werden können,
weil ihnen die Zeit abgeschnitten  ist.

Dabei werden angefangene Ideen
mit Zeit gefüttert
weil diese unaufhaltsam über sie hinweggeht,
je mehr,  je länger sie auf die Vollendung warten.

Wenn ich also keine Zeit habe,
haben die Visionen umso mehr:
sie können reifen und dichter wachsen.
Dann tragen sie den Schwung von Geduld und Ruhe:
Sie leben aus sich.
Sie werden nicht geboren um verkauft zu werden,
sondern sie sprechen ohne zu reden,
weil sie ein Teil des Künstlers SIND.

 

Religionen

Es ist mir ein Rätzel:
wie kann man Religionen gründen,
wenn man auf der Erde selber Väter oder Mütter ist!

(wenn meine Kinder  mit Ritualen,
immer den gleichen  Liedern
und ständiger Ungewissheit Willfort zu heißen,
versuchen meine Gunst zu erlangen –
dann wird es Zeit für eine Familien Therapie!)

12 Juli 2011

Religionen und Gott


Die Religionen und ihre Führer
kommen mir vor
als hängen sie ihren Gott
wie eine Karotte an die Angel,

um dann auf den Menschen zu reiten
und diese hinzulenken wo sie das wollen,
Hauptsache sie erreichen Gott nicht,
dann wäre ihre Dressur nämlich beendet.

Wo sich doch Gott mit seinem Leben dafür eingesetzt hat
den Zugang in das Herz seiner Menschen zu gewinnen,
um mit ihnen zu Fuss durchs Leben zu gehen.

30.Januar 2011

Erzählen oder Schweigen

Ein Fehler ist es zu erzählen,
wenn man nicht gefragt wurde.

(den habe ich kürzlich gemacht)

da sollte ich lieber schweigen
wenn das Glück sich immer tiefer in mich kehrt.
Worte erscheinen dann wie Pferde
die es rausziehen sollen
ohne es wirklich zu berühren.

Wenn ich die Worte dazu benutze,
reissen sie sich los, gallopieren durch den Raum
und lassen mich doch alleine zurück
-mit Gott.

(ist auch besser so
sonst hätte ich vieleicht
unser Glück verkauft)