Ich will was sagen,
und finde die Worte nicht.
Dann locke ich sie
schreibend aufs Papier
um zu erkennen:
sie wollen mir was sagen.
Ob die Engel bei uns so gut fliegen können?
Unsere Welt ist doch wie ein Gefängnis für sie:
Wir sperren sie ein in Vernunft,
zerrupfen ihre Flügel der Phantasie,
verpassen dem Schein die Stacheln der Theologie
am Ende werden sie gekreuzigt.
Sie schauen trotzdem vorbei.
Wie sie aussehen, weiß ich wirklich nicht,
Erst im Rückspiegel zu erkennen,
und im Nachdenken lebendig,
verrät die Farbe vielleicht ihre Gestalt,
und bildhafte Worte ihr Wesen?
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Der Name den meine Frau einer Themenreihe
in ihrem Familienzentrum gegeben hat,
geht mir lange nach.
Der Gedanke ist schon alt, wenn es um Kindererziehung geht … (Goethe)
Making of …

Dieses Bild habe ich 1983 in Salzburg gemalt.
Damals war ich jung, hatte Zeit und malte den ganzen Tag.
Dies war der Blick auf die Altstadt gesehen von einer Bank am Salzachufer.
Jetzt bin ich älter und besuche meine alte Mutter in Salzburg im Krankenhaus.
Die Terasse schaut genau auf die Altstadt.
Viele schöne Erinnerungen gehen durch unseren müden Köpfe.
Zeit bekommt eine andere Bedeutung
während wir über das Vollenden des Lebens sprechen.
Sie hatte davon 96 Jahre,
ich habe nur paar Tage –
zum Besuchen.
Während sie schlief,
schlich ich auf die Bank am Fluss
und malte die Erinnerung an mein Bild –
male für mein Leben
gerne:

Wo etwas fehlt
heißt das nicht,
dass es das nicht gibt.

man muss es nur zusammentragen.
Beim Spülen sah ich aus dem Fenster
und der leere Platz im Kirschbaum ließ mir keine Ruhe.
Dort steht der Mann im Baum.
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