Wenn ein Bild sein Ziel erreicht


…dann spürt man das.

Als ich vor über 10 Jahren dieses Bild malte
war es eines meiner  ersten „Live Gemälde“.
(während eines Gottesdienstes gemalt)
Am Ende zerknüllte ich eine Hälfte
und tauchte sie tief in die Holzbeizen.

Fast 16 Jahre lebte und arbeitete ich schon mit Drogensüchtigen
und war begeistert über was bei Gott möglich ist.

Inzwischen wurde dieses Bild tausende Male gedruckt
und das Original hängt bei guten Freunden im Haus.

Andere Freunde leben in einer Grossstadt
schauen Tag und Nacht in den Abgrund von Menschenhandel,  Ausbeutung und Elend
und helfen Frauen aus aller Welt aus der Postitution .
Vor Jahren habe ich für Ihren Verein das Bild in das Logo gearbeitet
und als ich ihren neuesten, beeindruckenden Rundbrief vor Tagen las,
wusste ich es:

Das Bild hat sein Ziel erreicht!

Der letzte Tango


„Der mit der HILTI tanzt“
wäre mein Name
wenn man über einen Bau
ergreifende Filme drehen könnte(!)

daher hört und sieht man wenig von mir.

Beim letzten „Tanzabend“
starb meine Tanzpartnerin
an Kugellagerversagen
auf dem Parkett aus armiertem Stahlbeton.

Das war nicht so ergreifend.
Jetzt halte ich EINHELL in den Armen.

PS: Wer stutzt: das sind Bohrhammermaschinen.

..und demnächst kommt ein geistreicherer Beitrag:
ein genialer schöner Film eines Freundes.

20.März 2011

Religionen und Gott


Die Religionen und ihre Führer
kommen mir vor
als hängen sie ihren Gott
wie eine Karotte an die Angel,

um dann auf den Menschen zu reiten
und diese hinzulenken wo sie das wollen,
Hauptsache sie erreichen Gott nicht,
dann wäre ihre Dressur nämlich beendet.

Wo sich doch Gott mit seinem Leben dafür eingesetzt hat
den Zugang in das Herz seiner Menschen zu gewinnen,
um mit ihnen zu Fuss durchs Leben zu gehen.

30.Januar 2011

Erzählen oder Schweigen

Ein Fehler ist es zu erzählen,
wenn man nicht gefragt wurde.

(den habe ich kürzlich gemacht)

da sollte ich lieber schweigen
wenn das Glück sich immer tiefer in mich kehrt.
Worte erscheinen dann wie Pferde
die es rausziehen sollen
ohne es wirklich zu berühren.

Wenn ich die Worte dazu benutze,
reissen sie sich los, gallopieren durch den Raum
und lassen mich doch alleine zurück
-mit Gott.

(ist auch besser so
sonst hätte ich vieleicht
unser Glück verkauft)