100.000 mal Auferstehung

Der erste, der über Google am Bild von der Auferstehung hängenblieb
und dann ein Freund wurde, war ein lieber Pastor. Er stellte überrascht fest,
dass ich in seiner Stadt lebte.

Der zweite der auf dem gleichen Weg auf dieses Bild kam
ist ein Verleger. Er hat das Bild inzwischen 100.000 mal gedruckt.
Eine gute Idee!

meine Disziplin

Ich male zu Zeit wenig und
habe mir viele Gedanken über die „Zeit“ gemacht:
Es gibt Zeit die vergeht und die nicht wieder aufzuholen ist.
Das ist die Zeit in der jetzt unsere Kinder sind.
Ihre Kindheit wird vergehen,
wenn ich jetzt Nachmittage lang im Atelier verbringe,
werde ich ihnen die Zeit später nie wiedergeben können.

Inspiration und Kunst haben etwas Unvergängliches.
Sie ist immer frisch und selbst wenn mir viele genialen Ideen jetzt „durchgehen“,
sehe ich es als höhere Disziplin sie zu verlieren,
wie die Kindheit und Jugend unserer Kinder zu verpassen.

Kunst2day in den Anden


Eine Missionarin hoch oben in den peruanischen Anden
sucht in Google nach einem passenden Bild für Ihre Arbeit
und bleibt bei meinem Bild „Brot und Fische“ hängen.
Jetzt hat sie die Gemälde DVD (wenn sie gut ankommt)
und beamt die Gemälde durch die klaren Nächte in die Herzen der Indianer.

Was Sie nicht wusste: der Künstler wurde nur wenige 100 Km südlich
in dem gleichen Gebirge geboren, in Arequipa!

Was für ein Kunst-Tag!

Bei strahlendem Sonnenaufgang hier auf Künstler warten…
an einem Tag, den man lange herbeigesehnt hat,
ist das  wie als säße man IN einem Geschenk.

Ein so großes, so grünes Atelier gibt es sonst nur in der Mongolei (!)

8 Künstlerinnen und 3 Künstler wollten kommen und malen und Zeit haben
Etwas über neue Maltechniken lernen, miteinander auf dem Weg sein
und dem Geheimnis der Inspiration näher kommen, wenn das überhaupt geht.

Einander näher kommen, sich kennenlernen und den Schatz ein bischen sehen
den der oder die Andere mit sich trägt, dazu reicht ein Tag eigentlich nicht.

aber wir haben es wirklich genützt. Mir hat es eine Riesenfreude gemacht so
viel Fach und soviel Herz wie möglich an dem Tag zu geben. Mich hat das
Können der Teilnehmer beeindruckt und es hat Spaß gemacht zu sehen wie
geschickt meine Holzbeize-Ölkreide-Technik mit eigener Handschrift
eingesetzt wurde. Respekt!

Was viele schon lange bewegte, wurde aus dem Himmel auf die Erde übertragen:
Ein Übergang der für viele Künstler nicht so leicht ist. Über diese Themen haben
wir uns interessant unterhalten können, obwohl dazu auch ein Tag nicht reicht.

Der Ballon war voll Farbe, es ist nicht so leicht den Nagel zu treffen…
Dafür war zwischen 17.00 und 18.00 die Luft raus, und viele fuhren sicher
glücklich nach Hause. Ausser die 2 Freunde aus Dresden, die  blieben mit mir
am Feuer bis 01.30 unter dem Sternenhimmel bei tiefen und guten Gesprächen,
die mir bis heute nachgehen.

Danke an die liebe Familie Goll, die dieses Paradies für uns geöffnet hat,
Danke euch Künstlern, dass ihr etwas eingesetzt habt um mehr von eurem
Talent zu bergen.
Danke meiner Familie die mich bei sowas unterstützt und Danke an Gott,
der uns diesen Tag erleben ließ und uns leben lässt!

Der Zettel und die Schublade

Vor einigen Tagen habe ich noch einen Zettel mit dem Namen eines Kunst-
Interessierten in die Schublade gelegt in die all meine Kunst geschrumpft ist.

Ich dachte plötzlich wie klein doch die Dinge werden können die einst groß waren…
und mich befiel ein Gefühl der Ehrfurcht:

Der kleine Zettel, in der letzten Schublade ganz hinten im Wohnzimmer …
ich habe ihn mit Würde dorthin gelegt,

um das Große zu ehren wenn es klein ist.
Weil ich irgendwie die Äpfel in den Kernen sah.

Das wilde Pferd

Die Kunst ist wie ein wildes Pferd,
der weise Künstler reitet es zu
und beide erreichen das Ziel.

(mein Pferd steht zur Zeit im Kuhstall
und hat gerade wenig zu essen.
meine Arbeit ist sehr interessant
technisch kreativ ,
meine Frau arbeitet auch
und unsere  Familie ist lebendig.)

Ich gehe manchmal in den Stall
um es zu streicheln(!)

„Mein“ Atelier!!

So bauen bauen die Schwaben eine Doppelgarage,
und wenn man Zimmermann ist, dann nicht nur ein Flachdach…
und wenn man so nett ist wie meine Freunde hier im Dorf,
Dann lässt man einen Künstler dort oben malen!!!

Dort oben habe ich voller Glücksgefühle
am Freiteg, meinem Kunsttag wieder angefangen zu malen,
nachdem ich mein verpacktes Atelier aus dem Kuhstall dorthin gebracht habe.

Wie herrlich ist es neu anzufangen,
aus Nichts was zu machen…
ein bischen so wie es Gott ergangen sein muss(!)

Danke, liebe Familie Scheck! Weiterlesen