Malen lernen im workshop

Live dabei zu sein und zu lernen ist motivierend.
Es inspiriert am stärksten und
und schafft eine greifbare Verbindung zu den eigenen Träumen.

Öfter wurde ich nach Mal-workshops gefragt.

Ich habe viele worshops und Seminare über intuitive Kunst gehalten
und das macht mir richtig Freude! „Von innen“ malen ist mein Hauptthema.
Ich liebe es zu unterrichten und weiterzureichen was mir geschenkt ist.

Vor einigen Monaten war ein workshop in Winnenden mit 20 Teilnehmern voll.
Ich fand es sehr gut und an der Obergrenze der Personenzahl für einen Tag.

Der nächste workshop war in der Nähe von Ravensburg.

Wer bei sich einen workshop haben will,
schreibe mir einfach eine mail, dann telefonieren wir und finden einen Termin.
Es ist unkompliziert und immer eine interesante Begegnung, ich freu mich!

Fernsehen und mein Leben

Wir hatten nie einen Fernseher und
dass das mal in Zusammenhang kommt, hätte ich nicht gedacht.
Plötzlich schrieb mich der ERF an, um eine Sendung über mein Leben und meine Kunst zu machen.

Es war eine wirklich nette Begegnung:
Ein Filmtag im Atelier, da konnte ich mal sehen wie man wirklich Filme macht…

und eine Reise mit Bildern ins Studio
zu einer spannenden Talkshow hat mir richtig Spaß gemacht!

Am 26.Dezember 2009 wurde es im ERF gesendet.
insgesamt waren es 3 Sendungen in denen sie wirklich stimmungvoll meine Geschichte verfilmt haben.

Was für ein Kunst-Tag!

Bei strahlendem Sonnenaufgang hier auf Künstler warten…
an einem Tag, den man lange herbeigesehnt hat,
ist das  wie als säße man IN einem Geschenk.

Ein so großes, so grünes Atelier gibt es sonst nur in der Mongolei (!)

8 Künstlerinnen und 3 Künstler wollten kommen und malen und Zeit haben
Etwas über neue Maltechniken lernen, miteinander auf dem Weg sein
und dem Geheimnis der Inspiration näher kommen, wenn das überhaupt geht.

Einander näher kommen, sich kennenlernen und den Schatz ein bischen sehen
den der oder die Andere mit sich trägt, dazu reicht ein Tag eigentlich nicht.

aber wir haben es wirklich genützt. Mir hat es eine Riesenfreude gemacht so
viel Fach und soviel Herz wie möglich an dem Tag zu geben. Mich hat das
Können der Teilnehmer beeindruckt und es hat Spaß gemacht zu sehen wie
geschickt meine Holzbeize-Ölkreide-Technik mit eigener Handschrift
eingesetzt wurde. Respekt!

Was viele schon lange bewegte, wurde aus dem Himmel auf die Erde übertragen:
Ein Übergang der für viele Künstler nicht so leicht ist. Über diese Themen haben
wir uns interessant unterhalten können, obwohl dazu auch ein Tag nicht reicht.

Der Ballon war voll Farbe, es ist nicht so leicht den Nagel zu treffen…
Dafür war zwischen 17.00 und 18.00 die Luft raus, und viele fuhren sicher
glücklich nach Hause. Ausser die 2 Freunde aus Dresden, die  blieben mit mir
am Feuer bis 01.30 unter dem Sternenhimmel bei tiefen und guten Gesprächen,
die mir bis heute nachgehen.

Danke an die liebe Familie Goll, die dieses Paradies für uns geöffnet hat,
Danke euch Künstlern, dass ihr etwas eingesetzt habt um mehr von eurem
Talent zu bergen.
Danke meiner Familie die mich bei sowas unterstützt und Danke an Gott,
der uns diesen Tag erleben ließ und uns leben lässt!

Der Zettel und die Schublade

Vor einigen Tagen habe ich noch einen Zettel mit dem Namen eines Kunst-
Interessierten in die Schublade gelegt in die all meine Kunst geschrumpft ist.

Ich dachte plötzlich wie klein doch die Dinge werden können die einst groß waren…
und mich befiel ein Gefühl der Ehrfurcht:

Der kleine Zettel, in der letzten Schublade ganz hinten im Wohnzimmer …
ich habe ihn mit Würde dorthin gelegt,

um das Große zu ehren wenn es klein ist.
Weil ich irgendwie die Äpfel in den Kernen sah.

Sehnsucht nach der Wüste

Ich will am liebsten die Brandung vom Pazifik sehen,
wie sie in der Sonne bricht und ohne Aufhören rollt
um ihr gewaltiges Donnern in friedliches Rauschen zu verwandeln.

Wo die Vögel fliegen
und die Pelikane ihre Tradition an den Wellenbergen segeln.
Wo der Mensch nur schauen kann und die Ausstrahlung des Meeres
und die Größe der Natur ihm weit überlegen sind.
Wo er klein ist und seine Worte Nichts zählen,
weil sie in der Weite der Wüste sogleich von Sand aufgesaugt werden,
der mit Endlosigkeit antwortet.
Wo man den Seelöwen und Delfinen zuschaut in ihrer Welt,
deren Weite und Freiheit das eigene Gefängnis offenbart,
so dass man schweigt, weil die Stille einem in die Ohren drückt.

Ehrfurcht verschlägt einem die Worte
und Tränen sind die Sprache
mit der man dieser Gegend angemessen Ausdruck verleiht
um zu stammeln was man schon fast vergessen,
was einem diese eckige Welt entrissen hat.

Das war mal mein Land,
kurze Zeit war ich ein Teil davon.
Es waren die glücklichsten Mommente:
dem Ursprung so nahe zu sein,
der Erde aus der man genommen ist.

Wenn man sie nicht durch Asphalt, Zäune und Besitz mit Füssen tritt,
sondern mit Haut und Gefühl dazu gehört,
von ihr aufgenommen ist
und Hochachtung und Respekt das kurze Miteinander bestimmen.

„Mein“ Atelier!!

So bauen bauen die Schwaben eine Doppelgarage,
und wenn man Zimmermann ist, dann nicht nur ein Flachdach…
und wenn man so nett ist wie meine Freunde hier im Dorf,
Dann lässt man einen Künstler dort oben malen!!!

Dort oben habe ich voller Glücksgefühle
am Freiteg, meinem Kunsttag wieder angefangen zu malen,
nachdem ich mein verpacktes Atelier aus dem Kuhstall dorthin gebracht habe.

Wie herrlich ist es neu anzufangen,
aus Nichts was zu machen…
ein bischen so wie es Gott ergangen sein muss(!)

Danke, liebe Familie Scheck! Weiterlesen