Sehnsucht nach der Wüste

Ich will am liebsten die Brandung vom Pazifik sehen,
wie sie in der Sonne bricht und ohne Aufhören rollt
um ihr gewaltiges Donnern in friedliches Rauschen zu verwandeln.

Wo die Vögel fliegen
und die Pelikane ihre Tradition an den Wellenbergen segeln.
Wo der Mensch nur schauen kann und die Ausstrahlung des Meeres
und die Größe der Natur ihm weit überlegen sind.
Wo er klein ist und seine Worte Nichts zählen,
weil sie in der Weite der Wüste sogleich von Sand aufgesaugt werden,
der mit Endlosigkeit antwortet.
Wo man den Seelöwen und Delfinen zuschaut in ihrer Welt,
deren Weite und Freiheit das eigene Gefängnis offenbart,
so dass man schweigt, weil die Stille einem in die Ohren drückt.

Ehrfurcht verschlägt einem die Worte
und Tränen sind die Sprache
mit der man dieser Gegend angemessen Ausdruck verleiht
um zu stammeln was man schon fast vergessen,
was einem diese eckige Welt entrissen hat.

Das war mal mein Land,
kurze Zeit war ich ein Teil davon.
Es waren die glücklichsten Mommente:
dem Ursprung so nahe zu sein,
der Erde aus der man genommen ist.

Wenn man sie nicht durch Asphalt, Zäune und Besitz mit Füssen tritt,
sondern mit Haut und Gefühl dazu gehört,
von ihr aufgenommen ist
und Hochachtung und Respekt das kurze Miteinander bestimmen.

„Mein“ Atelier!!

So bauen bauen die Schwaben eine Doppelgarage,
und wenn man Zimmermann ist, dann nicht nur ein Flachdach…
und wenn man so nett ist wie meine Freunde hier im Dorf,
Dann lässt man einen Künstler dort oben malen!!!

Dort oben habe ich voller Glücksgefühle
am Freiteg, meinem Kunsttag wieder angefangen zu malen,
nachdem ich mein verpacktes Atelier aus dem Kuhstall dorthin gebracht habe.

Wie herrlich ist es neu anzufangen,
aus Nichts was zu machen…
ein bischen so wie es Gott ergangen sein muss(!)

Danke, liebe Familie Scheck! Weiterlesen

Unser Fernseher

Abend für Abend glotzen wir
in die quadratische Flimmerkiste.

Da unterhalten wir uns stundenlang und
oft halten wir unsre Füße knapp vor den Bildschirm.

Das Programm tut der Seele gut
und ist eine Erholung für die Augen und den Geist.

Wenn die Leuchtkraft nachlässt,
werfen wir einfach einen weiteren Wald-Akku rein,

und freuen uns über das Feuer im Kamin(!)