Der Büro-Engel

Von meinem geräumigen Arbeitsplatz aus sehe ich 2 blaugrüne Türrahmen
und immer dachte ich mir:
dazwischen male ich einen Engel :
Seit gestern hängt er dort und steht auf den Türpfosten(!)

Der Rahmen ist zu groß
Das Bild passt nicht genau rein,
weil ich das nicht genau verstehe,
mir die Ahnung aber gefällt!

Zusammen

Das hat mich beeindruckt:
Eine liebe Frau in Canada wollte meine erste Version von „Zusammen“ kaufen,
um es Ihrem Sohn und seiner Frau zum 20. Hochzeitstag zu schenken.
Es zeige alles über ihre Beziehung. (Sie haben 4 Kinder)…..Respekt!

Ich fand das Original niergens mehr,
und so habe ich es am Samstag nachgemalt.

Geduld 2

„Gott, danke für deine Geduld….bla, bla, …“
und Gott versteht meine Aussage nicht.

Sie kommt von einem Anspruch den er nie gestellt hat.
Er hat nie vom Menschen erwartet keiner zu sein.
Er KENNT ihn,
daher IST er geduldig
… und gewinnt das Herz!

Der Zettel und die Schublade

Vor einigen Tagen habe ich noch einen Zettel mit dem Namen eines Kunst-
Interessierten in die Schublade gelegt in die all meine Kunst geschrumpft ist.

Ich dachte plötzlich wie klein doch die Dinge werden können die einst groß waren…
und mich befiel ein Gefühl der Ehrfurcht:

Der kleine Zettel, in der letzten Schublade ganz hinten im Wohnzimmer …
ich habe ihn mit Würde dorthin gelegt,

um das Große zu ehren wenn es klein ist.
Weil ich irgendwie die Äpfel in den Kernen sah.

Das wilde Pferd

Die Kunst ist wie ein wildes Pferd,
der weise Künstler reitet es zu
und beide erreichen das Ziel.

(mein Pferd steht zur Zeit im Kuhstall
und hat gerade wenig zu essen.
meine Arbeit ist sehr interessant
technisch kreativ ,
meine Frau arbeitet auch
und unsere  Familie ist lebendig.)

Ich gehe manchmal in den Stall
um es zu streicheln(!)

Mein letzter Tag


Irgendwann dachte ich plötzlich an den letzten Tag meines Lebens.
Wie ich vor der Tür stehe
zu diesem herrlichen Haus.
Was war es für ein langer Weg bis hierher,
Es hat so viele Jahre gedauert ihn zu gehen,

Seit ich die Einladung damals bekam
im Dunkel meines Zimmers.

Sie hat mich nicht losgelassen,
und ich habe sie nicht losgelasssen.
Ich fiel hin und am Boden liegend merkte ich:,
sie klebt an mir.
Da stand ich wieder auf und
musste durch Gestrüpp und starken Wind,
– sie riss sich nicht los.
Schöne und schlechte Tage kamen und gingen,
und ich erkannte sie war mehr als das Papier,
sie war sogar die Luft die sie umgab:
sie wurde ein Teil von mir,
ich war die Einladung.
und sie und ich,
wir hatten einen festen Entschluss:

Diesen Tag und dieses Haus:
um den zu sehen der sie schrieb:
Gott.

Vor dem Haus
wurde das Papier eingerissen
und fiel auf die Erde.
Ich aber war drinnen.