März 2010
Wer gerne ein TV Interview über mein Leben und und meine Kunst sehen will
kann mal hier reinschauen.
September 2009
Ich male zu Zeit wenig und
habe mir viele Gedanken über die “Zeit” gemacht:
Es gibt Zeit die vergeht und die nicht wieder aufzuholen ist.
Das ist die Zeit in der jetzt unsere Kinder sind.
Ihre Kindheit wird vergehen,
wenn ich jetzt Nachmittage lang im Atelier verbringe,
werde ich ihnen die Zeit später nie wiedergeben können.
Inspiration und Kunst haben etwas Unvergängliches.
Sie ist immer frisch und selbst wenn mir viele genialen Ideen jetzt “durchgehen”,
sehe ich es als höhere Disziplin sie zu verlieren,
wie die Kindheit und Jugend unserer Kinder zu verpassen.
Februar 2009:
Es ist ein halbes Jahr vergangen, und ich staune über das was möglich ist bei Gott:
Zu Ihm habe ich gefleht vor einem Jahr,
mir und meiner Familie zu helfen neu anzufangen.
Ich habe keinen Beruf gelernt und viele Jahre Leute um mich herum ihre Arbeit verlieren sehen.
Einigen konnte ich helfen, mit anderen habe ich mitgelitten,
und mir gedacht ob ich auch mal da stehen würde…
Als es dann soweit war, dachte ich nur eines:
Was in ganz Deutschland nicht möglich ist,
muss möglich sein bei Gott!
Ich war keinen Tag arbeitslos
und habe heute eine der interessantesten Arbeiten die ich mir vorstellen kann:
Schon in der Schule war darstellende Geometrie mein Lieblingsfach,
jetzt erarbeite ich auf den schnellsten Rechnern (Doppel-Quad 16 GIG Arbeitspeicher…)
und den besten 3D Programmen und 4 Bildschirmen fotorealistische Darstellung von
genialen Erfindungen eines mittelständischen Unternehmens.
Es ist wie Porsche – und Mercedes Fahren zugleich -und das beruflich!
Abends denke ich, ich träume
und tagsüber gelingt die Arbeit:
Der Chef sagt: das ist nicht “nicht schlecht”
Das ist erstklassig!
Das mit mir im Schwabenland (!)
Das kann nur Gott!
Juli 2008:
Neu Anfangen…mit 47!
Der Gedanke 24 Jahre in Lüdenscheid gegen einen neuen Anfang einzutauschen, kam aus langer innerer Qual und tausenden schwerer Überlegungen. Sie nützten alle nicht viel, außer zu erkennen, dass eine Entscheidung zu treffen war, eine einsame, wichtige und sehr folgenreiche.
In einer der vielen dunklen Stunden schlug ich die Bibel auf und las:…“ziehe in das Land deiner Verwandtschaft, ich will dir wohl tun“. Ich war so ausgelaugt, dass ich es las wie einen Lichtschimmer am Horizont. Die ganze Geschichte von Jakob der von Laban auszog fing an mich zu packen, so, dass ich auch alles packte, meine Familie und 2 LKWs voll Sachen, um das zu erleben, was mir da ins Herz geflüstert war.
Keinen Beruf gelernt, Frau und 3 Kinder, die Ohren voller Harz 4 und deutscher Düsterkeiten … mir war alles recht, aber ich habe es immer und immer wieder laut aufgesagt und in mein Tagebuch geschrieben: Es MUSS möglich sein neu anzufangen!
So kamen wir nach Asch, in das Land von Gundas Verwandtschaft. Was für ein Ort, was für ein innerer Ort, welche Kraft und Liebe hat Familie! Als wir unsere Wohnung einweihten und ich 21 Verwandte, Alte und Kinder, an meinen eigenen Holztischen sitzen sah,
sah ich das Wort der dunklen Stunde vor meinen Augen erfüllt:
Wenn ich daran denke auf eine Anzeige hin gleich einen Job als Grafiker für ein Wirschaftsberatungsuntenehmen bekommen zu haben und ohne einen Tag arbeitslos gewesen zu sein sogar von meiner Home Office im Dorf aus arbeiten darf – und jetzt für eine andere Firma eines Freundes dazu ein 3D-Foto und Film Projekt aufbauen soll als angestellter Künstler und Designer -
dann schau ich in den riesigen Himmel hier, und das Wort ist erfüllt:
ICH WILL DIR WOHL TUN!
Unsere Kinder spielen und radeln durch das ganze Dorf, sie haben 10 Wochen Ferien .. wem das nicht gefällt (!) Wir berühren die Erde, sehen den Mais und den Weizen wachsen, und schauen in den Himmel und spüren den Wind und die Sonne. Wir leben, Gott sei DANK!

Dies ist ein Fortführung der Arbeit von WORSHIP ART die ich 1999 zusammen mit Freunden aus der FCJG Gemeinschaft in Lüdenscheid begonnen habe. Hier möchte ich ausdrücken was wir christlichen Künstler denken, glauben und erleben. Die Sprache ist die Kunst in jeder Form, die in vielen Menschen wohnt und hier Gehör finden soll. Als Verantwortlicher dieses “Kunst-Gatherings” freue ich mich über Kontakt mit euch um gemeinsam weiter zu gehen.
Ich heiße Michael Willfort und bestehe auf dieser Erde aus weiteren 4 Menschen die ich liebe:
Gunda, meine Frau, Sulamith, unsere Tochter, David und Tom, unsere Söhne.
Dazu aus ganz vielen lieben Verwandten und guten Freunden mit denen wir gemeinsam unterwegs sind Hoffnung, Glaube und Liebe in diese Welt zu tragen. Meine Vita drückt das so aus




